11.06.2018 Wasserversorgung am HLFA-2

 

Am Montag, 11.06.2018, fand eine Praxisschulung zum Thema „Wasserversorgung“ statt. Übungszielsetzung war es, unser HLFA-2 auf verschiedenste Arten mit Löschwasser zu versorgen und die maximal mögliche Wassermenge pro Minute annähernd zu ermitteln. Abgehalten wurde diese Ausbildung im Bereich des Mühlbaches am Areal der Plattner- Mühle in Schildberg.

 

Durch die Besatzung des Versorgungsfahrzeuges wurde mit Hilfe der Tragkraftspritze aus dem Mühlbach angesaugt und das HLFA-2 versorgt. Parallel dazu wurde unter Verwendung der beiden im HLFA-2 mitgeführten Unterwasserpumpen ebenfalls Wasser aus dem Mühlbach entnommen.

 

Auf diese Weise gelang es, mit der Leistungsstarken Einbaumpumpe des HLFA-2, den am Dach montierten Wasserwerfer, sowie ein B- Rohr ohne Mundstück zu betreiben. Dabei wurden pro Minute rund 3200 Liter Wasser abgegeben, wobei noch deutlich Reserven vorhanden waren.

 

Auf eine weitere Möglichkeit, nämlich die autarke Versorgung des HLFA-2 mittels Saugschläuchen, wurde bei dieser Ausbildung nicht näher eingegangen.

 

Aufgrund der bestehenden Risikoanalyse und Erfahrungswerte im Zusammenhang mit diesem Gewerbebetrieb, wurde beim Ankauf des HLFA-2 besonderes Augenmerk auf die Erfordernisse der örtlichen Gegebenheiten gelegt. So wurden beispielsweise 4 Stück Saugschläuche und 2 starke Unterwasserpumpen in die Beladung mit aufgenommen. Weiters fiel die Entscheidung auf die stärkere Einbaupumpe vom Typ Rosenbauer N35 mit einer Leistung von rund 3500 l/min um genügend Einsatzreserven zur Verfügung zu haben.

 

11 Mann nahmen mit dem HLFA-2 und dem VF rund eineinhalb Stunden an der Übung teil.

28.05.2018 Einsatzübung: Menschenrettung aus KFZ

 

Am Montag, dem 28.05.2018, fand unter der Leitung unseres Kommandant- Stellvertreters BI Patrick Stubhan und Gruppenkommandant LM Andreas Moderbacher eine Einsatzübung zum Thema „Menschenrettung aus KFZ“ statt. Abgehalten wurde diese auf der Betriebszufahrtsstraße zur Firma BIOS. Übungsannahme war, dass ein KFZ- Lenker mit seinem PKW gegen einen Erdwall prallte, am Dach zu liegen kam und daraus resultierend im KFZ eingeschlossen war.

 

Das HLFA-2 und das VF rückten nach Funkabruf zum Übungsort aus. Auf der Zufahrt wurden die Trupps gemäß Menschenrettung eingeteilt. Beim Eintreffen stellte sich allerdings heraus, dass es sich um einen beginnenden PKW- Brand handelte. Umgehend wurde der Einsatz der C- Schnellangriffseinrichtung des HLFA-2 befohlen um die Brandausbreitung zu verhindern. Der Rettungstrupp bereitete parallel dazu die Gerätschaften zur Menschenrettung vor. Die Besatzung des VF führte einerseits die Absicherung der Unfallstelle durch und unterstützte andererseits den Rettungstrupp bei dessen Arbeit.

 

Parallel zur Erkundung des Rettungstruppführers, wurde durch den Sicherungstrupp das Unfallfahrzeug gegen Abrutschen gesichert. Dies geschah mit Stufenkeilen und Steckleiterteilen. Anschließend begannen die Arbeiten zur Befreiung des Unfalllenkers, dargestellt durch unsere Übungspuppe, über die Beifahrertür. Nach dem erfolgreichen Einsatz des Spreizers und eines Rettungszylinders, konnte der Unfalllenker mittels Spineboard aus dem KFZ gerettet werden.

 

Im Anschluss erfolgte vor Ort die Übungsnachbesprechung um positive und verbesserungswürdige Vorgänge anzusprechen. 12 Mann nahmen mit allen 3 Fahrzeugen rund 1 ½ Stunden an der Übung teil.

14.05.2018 Branddienstübung in Schildberg

 

Am Montag, 14.05.2018, fand eine Einsatzübung zum Thema Branddienst statt. Die beiden Übungsverantwortlichen bereiteten dafür folgendes Thema vor:

 

Am Gelände der Plattnermühle, im neu errichteten Getreidesilo, kam es aufgrund eines technischen Defektes zu einer Brandentwicklung im Bereich eines Klimagerätes im Technikgang im untersten Stockwerk. Dem in der Nähe befindlichen Techniker einer Fremdfirma wurde durch die Brandentwicklung der Rückweg abgeschnitten und fand anschließend nicht mehr ins Freie. Der Firmeninhaber war zum Zeitpunkt des Brandausbruches im obersten Stockwerk des Bauwerkes. Dieser fuhr mit dem Lift nach unten, welcher aufgrund des Brandgeschehens zwischen 2 Stockwerken stecken blieb.

 

Nachdem das HLFA-2 und das VF in Schildberg eingetroffen waren, wurde seitens des Einsatzleiters der Atemschutzeinsatz im Technikgang befohlen. Es galt den vermissten Techniker zu lokalisieren, zu retten und den Brand zu bekämpfen.

 

Parallel dazu wurde von der Besatzung des VF eine Wasserversorgung vom Mühlbach zum HLFA-2 hergestellt und genügend Wasserreserven zur Verfügung zu haben um auch einen Außenangriff starten zu können.

 

Nachdem der vermisste Techniker mithilfe der Wärmebildkamera im Rauch entdeckt wurde, konnte dieser mittels Spineboard aus dem Gefahrenbereich verbracht werden.

 

Zur Rettung des Firmeninhabers, welcher mit dem Lift zwischen 2 Stockwerken feststeckte, wurde der Lift mittels Notbedienung in den nächst möglichen unteren Zugang gefahren um die Person zu retten.

 

11 Mann nahmen mit allen 3 Fahrzeugen rund 2 Stunden an der Übung teil.

16.04.2018 Technische Einsatzübung – Seilwinde

 

Am 16.04. fand eine Einsatzübung mit dem Thema „Seilwinde des HLFA-2“ statt. Der Übungsleiter entschied sich dabei für folgendes Szenario. Ein PKW war aus unbekannten Gründen in das Auffangbecken nächst der Kellergasse geraten. Es galt das Fahrzeug mittels Seilwinde zu bergen.

 

Die Besatzung des HLFA-2 bereitete alles für die Bergung vor, während die des Versorgungsfahrzeuges die Absicherung der Unfallstelle sicherstellte. Die Mannschaft des MTF hatte die Aufgabe im Anschluss an die Bergung das KFZ mittels Abschleppachse zu verbringen.

 

Nachdem das KFZ in eine günstige Position für die eigentliche Bergung gebracht wurde, konnte dies mittels der Seilwinde des HLFA-2 aus dem Auffangbecken gezogen und an die Mannschaft des MTF übergeben werden.

 

20 Mann nahmen mit allen 3 Einsatzfahrzeugen 1 ½ Stunden an der Übung teil.

05.04.2018 Unterabschnitt: Funk/Atemschutzübung in Maria Jeutendorf

 

Am Donnerstag, 05.04.2018, fand die erste gemeinsame Übung der 6 Feuerwehren des Unterabschnittes Böheimkirchen im Ausbildungsjahr 2018 statt. Abgehalten und organisiert wurde diese von der FF Maria Jeutendorf-Mauterheim. Als Übungsobjekt wurde eine Maschinenhalle in Maria Jeutendorf gewählt. Übungsannahme war ein Arbeitsunfall, bei dem ein Arbeiter unter einem PKW eingeklemmt wurde und es in weiterer Folge zu einem Brand der Maschinenhalle kam.

 

Beim Eintreffen unserer Feuerwehr am Übungsort war die FF Maria Jeutendorf-Mauterheim bereits vor Ort. Unser Einsatzbefehl lautete im Innenangriff unter schwerem Atemschutz die Personensuche im Objekt durchzuführen. Zu diesem Zeitpunkt ging man von gesamt 3 vermissten Personen aus. Parallel dazu hatten wir die Aufgabe die Brandbekämpfung im Außenangriff durchzuführen.

 

Der Atemschutztrupp der FF Maria Jeutendorf konnte die vermisste, eingeklemmte Person ausfindig machen. Gemeinsam mit dem Atemschutztrupp der FF Böheimkirchen wurde die eingeklemmte Person mit Hilfe der Hebekissen befreit.

 

Unser Atemschutztrupp führte gemeinsam mit dem Atemschutztrupp der FF Mechters weiterhin die Personensuche im vollständig verrauchten Hallenbereich durch. Dabei kam es immer wieder zu schwierigen Situationen, da die Sicht lediglich rund 30cm betrug und eine große Anzahl von KFZ- und Maschinenteilen im Bodenbereich verstreut herumlagen. Schließlich konnte eine Luftabzugsöffnung an der Hinterseite der Halle geschaffen werden, um den Einsatz eines Druckbelüfters zu ermöglichen. Nachdem die Rückzugswarner an den leergeatmeten Atemschutzgeräten anschlugen, musste unser Atemschutztrupp die Personensuche erfolglos abbrechen und den Rückzug antreten.

 

Bei Übungsende kam dann die Mitteilung, dass die beiden weiteren vermissten Personen in Sicherheit an einem anderen Ort angetroffen werden konnten und lediglich die unter dem PKW eingeklemmte Person in der Halle vermisst war.

 

Seitens unserer Feuerwehr nahmen 10 Mitglieder mit allen 3 Fahrzeugen an der Übung teil. Gesamt nahmen von den 6 Feuerwehren des UA Böheimkirchen 54 Mitglieder teil.

03.04.2018 Praxisschulung: Löschangriff

 

Am, Dienstag dem 03.04.2018, fand eine Praxisschulung zum Thema Löschangriff statt. Hauptaugenmerk lag dabei auf der Herstellung einer gesicherten Wasserversorgung aus einem offenen Gewässer mittels Tragkraftspritze. Abgehalten wurde die Übung im Bereich der Au hinter dem Schloss in Untergrafendorf.

 

Angenommen wurde ein Brand im dortigen Bereich. Ein Atemschutztrupp des HLFA-2 führte die Brandbekämpfung mittels 2 C- Hohlstrahlrohren durch. Die Besatzung des VF hatte die Aufgabe, aus der nebenbei fließenden Perschling eine Wasserversorgung herzustellen. Erschwerend kam hinzu, dass das Ufer dicht bewachsen und außerdem durchaus steil war.

 

Nachdem mittels Schaufeln, Spaten und Krampen ein geeigneter Aufstellplatz für die Tragkraftspritze geschaffen war, wurde diese positioniert und die Saugleitung hergestellt. Nach Fertigstellung der Schlauchleitung wurde die Wasserversorgung in Betrieb genommen und das HLFA-2 mit Flusswasser versorgt.

 

15 Mann nahmen mit allen 3 Fahrzeugen rund 1 ½ Stunden an der Übung teil.

19.03.2018: Praxisschulung: Wärmebildkamera im Atemschutzeinsatz

 

Am 19.03.2018 wurde bei Schneefall eine Ausbildung zum Thema „Wärmebildkamera im Atemschutzeinsatz“ abgehalten. Dabei galt es die grundlegenden Anwendungsprinzipien, welche im Herbst geschult worden waren, zu wiederholen und zu festigen. Abgehalten wurde die Ausbildung in einer der Lagerhallen der Plattnermühle bei vollkommener Dunkelheit.

 

Seitens des Ausbildungsleiters wurde mehrere Behälter mit unterschiedlich temperierten Flüssigkeiten in der Halle zwischen Paletten und Regalen versteckt. Diese galt es, ohne Zuhilfenahme einer Lichtquelle, nur mittels der Wärmebildkamera unter Verwendung von Atemschutz zu lokalisieren und der Einsatzleitung per Funk bekanntzugeben.

 

14 Mitglieder unserer Wehr nahmen mit allen 3 Fahrzeugen rund 1 ½ Stunden an der Übung teil.