22.12.2014 Wassergebrechen

 

Am Montag, 22.12.2014, wurden wir um 04:57 Uhr zu einem technischen Einsatz nach Untergrafendorf alarmiert. Bei einem Einfamilienhaus kam es zu einem Wassergebrechen.

 

Bei unserem Eintreffen konnten wir bereits größere Ansammlungen von Wasser auf der Straße feststellen. Eine erste Erkundung ergab, dass Wasser aus dem Schieberschacht vor dem Haus strömt. Im Keller kam ein Wasserstrahl aus der Hauszuleitung. Umgehend wurde von uns der Hausanschluss stillgelegt, um weitere Überflutungen im Keller und auf der Straße zu verhindern. Des Weiteren verständigten wir einen Bauhofmitarbeiter, welcher sich umgehend auf den Weg nach Untergrafendorf machte. Dieser kontrollierte, ob der Anschluss tatsächlich kein Wasser mehr führt und veranlasste im Laufe des Vormittages die Reparatur des Schadens.

 

Nachdem alle Arbeiten abgeschlossen wurden, konnten wir gegen 05:45 Uhr einsatzbereit einrücken.

21.10.2014 Fahrzeugbergung L110

 

Am Dienstag wurden wir um 13:53 Uhr zu einer Fahrzeugbergung auf die L110 zwischen Schildberg und Böheimkirchen alarmiert. Beim Ausrücken war der genaue Einsatzort nicht bekannt. Während der Anfahrt stellte sich heraus, dass sich der Unfall im Einsatzgebiet der FF Böheimkirchen befand. So wurde von uns die FF Böheimkirchen nachalarmiert und währenddessen die Unfallstelle abgesichert. Nach knapp 30 Minuten konnte unsere Feuerwehr einsatzbereit einrücken.

16.08.2014 Flurbrand in Maria Jeutendorf

 

Am Samstag, 16.08.2014, wurden wir um 14:52 Uhr mittels Sirene, Pager und Einsatz- SMS zu einem Flurbrand nach Maria Jeutendorf alarmiert. Konkret handelte es sich dabei um einen Schutthaufen, in dem diverse Materialien in Brand standen.

 

17 Mann unserer Wehr rückten mit allen 3 Fahrzeugen in Richtung Einsatzort aus. Dort angekommen wurde uns seitens des Einsatzleiters der FF Maria Jeutendorf „Brand Aus“ gemeldet und unsere Wehr konnte einsatzbereit ins Feuerwehrhaus einrücken.

 

Die 17 Mann unserer Feuerwehr waren rund 20 Minuten im Einsatz.

17.05.2014 Katastropheneinsatz in Kirchberg an der Pielach

 

Freitagabend, 16.05.2014, wurden wir gegen 20:30 Uhr zu einem Katastropheneinsatz ins Pielachtal alarmiert. Noch am Abend wurden diverse Vorbereitungsarbeiten dafür getroffen.

 

Heute Samstag, 17.05.2014, rückte gegen 06:00 Uhr das TLF 2000 mit 7 Mann Besatzung in Richtung Treffpunkt bei der Feuerwehrzentrale St.Pölten aus. Nach der Einteilung der Einsatzgebiete an die einzelnen Züge wurde eine kurze Lagebesprechung abgehalten. Unser Zielgebiet war Kirchberg an der Pielach. Da die B39 im Bereich Hofstetten unpassierbar war, verlief unsere Route über die Westautobahn nach Loosdorf und von dort über Mank nach Kirchberg. Nachdem wir im Feuerwehrhaus der FF Kirchberg eingetroffen waren, erhielten die Gruppen Einzelbefehle, die abzuarbeiten waren. Hierfür wurde uns ein Lotse zugeteilt, der mit uns die betroffenen Gebiete anfuhr.

 

Unser erster Einsatzort lag vormittags im Bereich einer Gärtnerei direkt an der Pielach. Hier waren gestern massive Überschwemmungen zu verzeichnen. Von unseren Kräften wurde gemeinsam mit der FF Stössing der Schlamm, den die Pielach mit sich brachte, unter Einsatz von 2 C- Rohren weggewaschen. Des Weiteren wurden Maschinen aus einer völlig verschlammten Garage geborgen.

 

Unser nächster Einsatzort führte uns an die Hauptstraße durch Kirchberg. Hier wurden im weiteren Verlauf des Einsatzes Reinigungsarbeiten an der Hauptstraße und auf diversen Plätzen durchgeführt. Außerdem mussten einige Holzansammlungen aus den Brückengeländern der Pielach entfernt werden.

 

Nach einer abschließenden Besprechung im Feuerwehrhaus in Kirchberg konnte der Zugskommandant den Einsatz beenden. Nach einer kurzen Stärkung konnten wir mit unserem TLF 2000 den Heimweg antreten. Gegen 15.30 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft hergestellt werden.

25.04.2014 Kaminbrand

 

Am Freitag wurden wir kurz nach Ende unserer Seilwindenschulung gegen 21:39 Uhr mittels Sirene, Pager und SMS zu einem Kaminbrand in Untergrafendorf alarmiert. Nach Rücksprache mit Florian St.Pölten bzw. dem Anrufer konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um eine Gasfackel eines Gewerbebetriebes. Dem aufmerksamen Autofahrer fiel dies in der Entfernung auf und dieser wählte korrekterweise den Feuerwehrnotruf.

 

6 Mann hielten mit dem TLF 2000 beim Einsatzort kurz Nachschau und konnten nach rund 15 Minuten einsatzbereit einrücken.

17.04.2014 Verkehrsunfall mit Menschenrettung, L110

 

Am heutigen Donnerstag, 17.04.2014, wurden wir gemeinsam mit der FF Kapelln um 14:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die L110 zur Ortseinfahrt von Rassing alarmiert. Ein Fahrzeug war dort über den Fahrbahnrand hinausgeschossen und landete auf dem 4 Meter tiefer liegenden Feld. Nach mehreren Überschlägen kam der PKW auf der Beifahrerseite liegend etwa 20 bis 30 Meter von der Fahrbahn entfernt zum Stillstand. Die Person hing im Sicherheitsgurt, während das Dach auf den Kopf drückte.

 

Um 14:18 Uhr konnte unser TLF 2000 mit 8 Mann Besatzung Richtung Einsatzort ausrücken. In kurzen Abständen folgten mit weiteren 8 Einsatzkräften das Versorgungsfahrzeug sowie das Mannschaftstransportfahrzeug. Während der Anfahrt wurde die Mannschaft im TLF entsprechend „Menschenrettung“ in entsprechende Trupps eingeteilt. Bei unserem Eintreffen waren 2 Sanitäter des Roten Kreuzes vor Ort und betreuten die Person im Wageninneren. Nach der Erkundung des Einsatzleiters wurde umgehend mit der Menschenrettung mittels hydraulischen Rettungsgerätes begonnen. Dazu wurden die 3 Säulen der Fahrerseite mit der Schere durchtrennt, um anschließend mit Druckplatten und dem Rettungszylinder das Fahrzeugdach auf das Feld zu drücken. Mit unserem Spineboard wurde die Person anschließend aus dem Fahrzeug befreit. Die kurz nach uns eintreffende, örtlich zuständige, FF Kapelln sicherte das Unfallfahrzeug ab und unterstützte uns beim Durchtrennen der Windschutzscheibe.

 

Nach dem verstauen unser Gerätschaften konnten die 16 Mann unserer Wehr mit allen 3 Fahrzeugen einsatzbereit einrücken. Die FF Kapelln übernahm die Fahrzeugbergung und stellte das Fahrzeug anschließend gesichert ab.

10.04.2014 Frontalzusammenstoß L110

 

Heute wurden wir um 12:54 Uhr mittels Sirene, Pager und Einsatz- SMS zu einer Fahrzeugbergung auf die L110 zwischen Untergrafendorf und Schildberg alarmiert. Dort waren ein PKW sowie ein Lieferwagen in einer Kurve frontal zusammengekracht.

 

Bei unserem Eintreffen waren die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Die Lenker der Unfallfahrzeuge wurden bereits medizinisch versorgt. Nach der Unfallaufnahme durch die Exekutive, wurden die beiden Unfallfahrzeuge geborgen und hinter dem Feuerwehrhaus gesichert abgestellt. Des Weiteren kümmerte sich der Straßenerhalter um die Reinigung der Ölverschmutzten Fahrbahn.

 

Gegen 14:15 Uhr konnten unsere 7 im Einsatz stehenden Mitglieder die Einsatzbereitschaft herstellen und einrücken.

16.03.2014 Sturmschaden Schildberg

 

Am 16. März blieb auch unser Einsatzgebiet von den starken Sturmböen nicht verschont. Um 15:12 Uhr wurden wir an diesem Sonntag mittels Sirene, Pager und Einsatz- SMS alarmiert. „Hier Florian St.Pölten: Baum auf Haus in Schildberg!“ waren die Alarmstichworte.

 

Am Einsatzort angekommen, erwartete uns bereits der Anrufer und wies uns in die Lage ein. Ein starker Ast lag auf einem Garagendach. Da es sich beim Objekt um ein leerstehendes Gebäude handelt, warteten wir das Eintreffen der Polizei ab. Nach Absprache mit dieser wurde beschlossen, die Lage wie vorgefunden zu belassen, da der Schaden offensichtlich nicht von diesem Sturm stammte.

 

Parallel dazu kam eine Anrainerin auf uns zu und berichtete von einem umgestürzten Baum auf deren Grundstück. Einige Einsatzkräfte unserer Wehr kümmerten sich um diesen Schaden.

 

Nach rund 45 Minuten konnten die 24 eingesetzten Mitglieder unserer Wehr einsatzbereit einrücken.

 

21.01.2014 Bergung eines Sattelschleppers in Mauterheim

 

Heute wurden wir um 07:32 Uhr gemeinsam mit der FF Maria Jeutendorf- Mauterheim zu einer LKW- Bergung nach Mauterheim alarmiert. Ein voll beladener Sattelschlepper war, auf dem durch die Witterung aufgeweichten Boden, mit den Rädern der Fahrerseite eingesunken und drohte über die Böschung in das Bachbett zu stürzen.

 

Am Einsatzort angekommen wurde das Fahrzeug mit einem Traktor gegen weiteres Abrutschen gesichert. Mit der Seilwinde unseres Tanklöschfahrzeuges und einem weiteren Traktor wurde ein erster Bergeversuch unternommen. Dieses Unterfangen musste zwecks Erfolglosigkeit abgebrochen werden. In weiterer Folge entschieden wir uns das 50 Tonnen Kranfahrzeug der FF St.Pölten-Stadt nachzualarmieren. Unter der Sicherung von 2 Traktoren konnte das Kranfahrzeug den Sattelschlepper in direktem Zug zurück auf die beschotterte Fahrbahn ziehen.

 

Nach rund 3 Stunden Einsatzdauer konnten die 19 eingesetzten Einsatzkräfte von 3 Feuerwehren einsatzbereit einrücken.