15.12.2017 Person in Notlage in einem Waldstück bei Rassing

 

Am Freitag, dem 15.12.2017, wurden wir um 13:13 Uhr gemeinsam mit der FF Kapelln mittels Sirene, Pager und Einsatz-SMS zu einer Person in Notlage in das Einsatzgebiet der FF Kapelln alarmiert. Laut Alarmierungsdurchsage handelte es sich um eine bewusstlose Person in einem Waldstück zwischen Rassing und Panzing und die Unterstützung für den Rettungsdienst war erforderlich.

 

Bereits um 13:15 Uhr konnte das HLFA-2 mit 5 Mann Besatzung in Richtung Einsatzort ausrücken. Kurz darauf gefolgt von unserem Mannschaftstransportfahrzeug mit ebenfalls 5 Mann Besatzung. In Rassing eingetroffen war der genaue Unfallort nicht bekannt. Die vor Ort befindliche FF Kapelln, sowie der Rettungsdienst und Notarzt beteiligten sich ebenfalls an der Suche nach dem Einsatzort. Die Einsatzfahrzeuge teilten sich auf. Das KLF der FF Kapelln und unser Mannschaftstransportfahrzeug trafen gemeinsam, wenige Minuten nach dem Rettungsdienst, am Unfallort ein.

 

Vor Ort, etwa 150 Meter abseits des Standortes der Einsatzfahrzeuge, lag eine leblose, verletzte Person in einem Waldstück. Die Kräfte der FF Kapelln wiesen sofort die weiteren Einsatzkräfte sowie den Notarzt ein. Der Rettungsdienst führte eine Reanimation am Verunglückten durch. Umgehend wurde der Sanitäter abgelöst und Einsatzkräfte unserer Wehr übernahmen die Reanimation. Bis zum Eintreffen des Notarztes wurde diese fortgesetzt.

 

Daraufhin konnte unsere Feuerwehr vom Einsatzort abrücken. Die örtlich zuständige FF Kapelln blieb vor Ort. Im Anschluss konnte der Verunglückte mit Vitalfunktionen mittels Notarzthubschrauber abtransportiert werden.

 

Unsere Wehr stand mit dem HLFA-2 sowie MTF mit 10 Mitgliedern bis 14:00 Uhr im Einsatz.

 

Wir wünschen dem Verunfallten auf diesem Weg baldige und vollständige Genesung.

01.12.2017 Anhängerbergung auf der L110 im Weischinger Kreuzungsbereich

 

Am Freitag, dem 01.12.2017, wurden wir um 13:36 Uhr zu einer Fahrzeugbergung auf die L110 im Weischinger Kreuzungsbereich alarmiert. Des Weiteren wurden noch die örtlich zuständige FF Weisching sowie gemäß deren Alarmplan die FF Böheimkirchen- Markt alarmiert.

 

Am Einsatzort eingetroffen, fand die Besatzung des HLFA-2 einen umgestürzten und auf der Seite liegen 3- Achs Anhänger vor. Das Zugfahrzeug des Anhängers, ein Traktor, stand etwas abseits auf einem Feldweg. Die geladenen Zuckerrüben verteilten sich im Straßengraben sowie auf beiden Fahrstreifen der L110.

 

Nach der Absicherung der Unfallstelle und der Einrichtung einer örtlichen Umleitung wurde mit dem Entfernen der restlichen Zuckerrüben aus dem Anhänger begonnen. Danach konnte dieser mittels unserer Seilwinde in den unmittelbaren Kreuzungsbereich gezogen werden, um die eigentliche Bergung einleiten zu können.

 

Nachdem die Anhängedeichsel mittels Spanngurt gesichert war, wurde unter Verwendung der Seilwinden von TANK Böheimkirchen sowie TANK Untergrafendorf die Bergung des Anhängers durchgeführt. Unter gleichmäßigem Zug sowie Rücksicherung mit der zweiten Seilwinde wurde dieser auf die Räder gestellt.

 

Im Anschluss daran, wurde der Anhänger in der Nähe der Unfallstelle gesichert abgestellt, sowie mit der Reinigung der stark verschmutzen Fahrbahn begonnen.

 

Nach rund 2 Stunden konnten alle im Einsatz stehenden Einsatzkräfte einrücken. Seitens unserer Wehr waren 6 Mann mit dem HLFA-2 im Einsatz.

31.05.2017 Unwettereinsätze in Rassing

 

Am letzten Maitag wurden wir um 16:05 Uhr zur Unterstützung der FF Kapelln zu mehreren Unwettereinsätzen in das Ortsgebiet von Rassing alarmiert. Infolge eines intensiven Starkregenereignisses verwandelte sich das Erdreich auf den umliegenden Feldern innerhalb kürzester Zeit zu Schlammlawinen, die schließlich in das Ortsgebiet von Rassing strömten.

 

Bereits bei der Anfahrt wurden erste Vermurungen auf der L110 zwischen Rapoltendorf und Rassing festgestellt. Dies gipfelte darin, dass die Unterführung der HL- Bahn knapp einen Meter mit Schlamm gefüllt war und ein Weiterkommen nach Rassing auf diesem Weg nicht möglich war. Weiters stand bereits ein Fahrzeug in der Unterführung. Dieses wurde mit Muskelkraft entfernt.

 

Unsere Einsatzkräfte mussten einen örtlichen Umweg nach Rassing in Kauf nehmen. Beim Einsatzleiter der FF Kapelln angekommen, bekamen wir den Auftrag die L110 im Ortsgebiet von Rassing zu säubern. Dazu musste allerdings erst der rund 20cm hohe Schlammhaufen auf einer Länge von etwa 30 Metern mittels eines Traktors weggeschoben werden.

 

Der 2. Einsatzort lag nach Beendigung der Reinigungsarbeiten abermals im Bereich der Unterführung. Hier galt es, nachdem der Schlamm mit einem Schneepflug entfernt wurde, den Straßenbelag auf einer Länge von rund 50 Metern mittels der C- Schnellangriffseinrichtung vom HLFA-2 sowie mehreren Schaufeln zu reinigen.

 

Parallel dazu standen weitere Einsatzkräfte unserer Wehr bei einem Einfamilienhaus im Einsatz. Dort ergoss sich eine Schlammlawine von einem angrenzenden Feld in den Garten, durch den vollständigen Wohnbereich des Hauses hindurch sowie in ein Schwimmbad. Hier galt es Vorbeugemaßnahmen gegen etwaige weitere Muren zu treffen. Dazu wurden vor Ort befindliche Schalungsträger als Barriere am Grundstücksrand platziert und mit Sandsäcken verstärkt.

 

Nach Abarbeitung der 3 Einsatzstellen konnten die rund 15 Mann unserer Wehr mit allen 3 Fahrzeugen gegen 20:15 Uhr die Einsatzbereitschaft herstellen

23.03.2017 Ausgelaufenes Futtermittel auf der L110

 

Am Donnerstag, 23.03.2017, wurden wir um 18:22 Uhr von der BAZ St.Pölten nach Meldung durch die Polizei Böheimkirchen zu einer technischen Hilfeleistung auf die L110 zwischen Schildberg und Untergrafendorf alarmiert. Aus einem landwirtschaftlichen Anhänger waren, auf einer Länge von rund 400 Metern, einige Tonnen Soja ausgelaufen. Betroffen davon waren rund eineinhalb Fahrspuren der L110, beginnend in der Schildberger Kurve bis kurz nach der Ortseinfahrt von Untergrafendorf.

 

Rund 3 Minuten später konnten das HLFA-2 sowie das MTF ausrücken. Angesichts der Mengen, welche sich auf die Fahrbahn verteilt hatten, war umgehend klar, dass das Freimachen der Straße mit eigenen Mitteln nicht möglich war. So wurden gesamt 2 Stapler und 1 Radlader zum Einfassen des Futtermittels organisiert. Rund 1 ½ Stunden lang wurde das Soja wieder auf den Anhänger geladen. Im Anschluss daran musste die Fahrbahn auf der gesamten Länge mittels C- Schnellangriffseinrichtung gereinigt werden um Folgeunfälle auf Grund der rutschigen Fahrbahnverhältnisse zu verhindern.

 

Während der gesamten Dauer der Aufräumarbeiten war die L110 zwischen Schildberg und Untergrafendorf für den Verkehr gesperrt. Weiters wurde ein Mitglied unserer Wehr bei den Aufräumarbeiten verletzt.

 

16 Mitglieder standen mit dem HLFA-2 und dem MTF rund 2,5 Stunden im Einsatz.

02.01.2016 Wohnungsbrand in Böheimkirchen

 

Am Dienstag, dem 02. Jänner wurden wir um 09:35 Uhr mittels Sirene, Pager und Einsatz- SMS zu einem Wohnungsbrand nach Böheimkirchen alarmiert.

 

Bereits 4 Minuten nach dem Alarm konnte das HLFA-2 besetz mit 5 Mann zum  Brandeinsatz ausrücken. Kurz danach folgte das VF mit ebenfalls 5 Mann. Während der Anfahrt rüstete sich der Atemschutztrupp im HLFA-2 aus, um umgehend in den Einsatz gehen zu können. In Böheimkirchen angekommen war die örtlich zuständige FF Böheimkirchen- Markt bereits vor Ort. Der Atemschutztrupp des HLFA-2 bekam den Auftrag, den Atemschutztrupp von TANK Böheimkirchen beim Vorrücken in den verrauchten Keller zu unterstützen. Dort wurde der betroffene Bereich umgehend belüftet um den Rauch zu entfernen. Feuer konnte schließlich keines entdeckt werden. Als Ursache gilt ein technischer Defekt im Bereich der Heizung.

 

Ein eintreffender Techniker eines Energieversorgungsunternehmens wurde noch unterstützt, ehe die eingesetzten Feuerwehren gegen 10:30 Uhr einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen konnten.

 

Neben den genannten Feuerwehren sowie dem Energieversorgungsunternehmen waren noch der Rettungsdienst sowie die Polizei vor Ort.