3.5.2021 Fahrzeugbrand bei der Autobahnabfahrt in Böheimkirchen

 

 

 

Gestern, dem 3. Mai 2021, wurde um 20:02 Uhr per Sirene, Pager und SMS zu einem Fahrzeugbrand bei der Autobahnabfahrt in Böheimkirchen gerufen. Unsere Wehr konnte sofort zu dem Einsatz ausrücken, da wir gerade die Nacharbeiten der am selben Abend stattfindenden Übung abgeschlossen hatten.

 

 

 

Als wir am Einsatzort eintrafen hatte die FF Böheimkirchen-Markt den Brand bereits unter Kontrolle. Nach der Absprache unseres Gruppenkommandanten mit dem Einsatzleiter konnten wir wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

 

 

 

Insgesamt waren 15 Mitglieder unserer Wehr für ca. eine halbe Stunde im Einsatz. Ebenfalls eingesetzte Kräfte waren:

  • FF Böheimkirchen-Markt
  • FF Außerkasten-Furth
  • Polizei


10.4. 2021 Brand eines Hackschnitzelbunkers

Am Samstag, den 10. April 2021, wurden wir um 02:08 Uhr zu einem Kellerbrand in Untergrafendorf

alarmiert. Bereits in der Alarmierungsmeldung gab es den Zusatz, dass es sich um einen

Hackschnitzelbunker handelt.

Das HLFA-2 konnte nach weniger als 5 Minuten zum Einsatzort

ausrücken. Zum besseren Verständnis wird der gestrige Einsatz in drei Phasen unterteilt:

 

Die erste Phase begann mit der Alarmierung: In dieser ging es vor allem darum, den Brand unter

Kontrolle zu bringen. Unter schwerem Atemschutz wurde ein Innenangriff mit C-Strahlrohren

durchgeführt. Gegen vier Uhr morgens konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Zu dieser

Zeit rief Einsatzleiter und Kommandant OBI Dominik Pfeffer zu einer Lagebesprechung mit den

Gruppenkommandanten der anderen Feuerwehren zusammen. Das Problem war, dass weiterhin ca.

20 Kubikmeter Hackschnitzel im Tank waren und weiter glosten. Diese konnten nicht händisch

entfernt werden. Zur Entleerung des Tanks wurde ein 10 Kubikmeter fassender Spezialpumpwagen

aus Wien bestellt. Dieser war aber erst im Laufe des Vormittags verfügbar, deswegen wurde

vereinbart, dass alle auswertigen Feuerwehren wieder einrücken konnten.

 

Nun begann die zweite Phase des Einsatzes, welche 6 Stunden von 4 Uhr morgens bis 10 Uhr

vormittags dauerte. Die FF Untergrafendorf hielt im Schichtbetrieb Brandschutzwache. Dafür waren

durchgehend 5 Kameraden vor Ort. Ungefähr alle 20 Minuten wurde durch einen Atemschutztrupp

der Raum kontrolliert und gekühlt. In dieser Phase war unsere Wärmebildkamera ein sehr wichtiges

Hilfsmittel.

 

Die dritte Phase begann um 10 Uhr vormittags mit dem Eintreffen des Pumpenwagens aus Wien. Die

Feuerwehren Böheimkirchen-Markt, Mechters und Weisching wurden nun erneut alarmiert, da

wieder mehr Personen benötigt wurden. Die Hackschnitzel wurden aus dem Tank gesaugt und

während des Absaugens auch weiter gekühlt. Der Pumpenwagen wurde zweimal angefüllt. Die

abgesaugten Hackschnitzel wurden auf dem Firmengelände der Firma Bios 1 abgeladen und mit Hilfe

eines Radladers weiter zerteilt, gekühlt und abgesichert. Es wurde auch ein Pendelverkehr zum

Böheimkirchner Feuerwehrhaus eingeteilt, um die leeren Atemschutzflaschen für den laufenden

Einsatz wieder zu befüllen. Das Brandaus konnte um 14:00 Uhr verkündet werden. Die

Aufräumarbeiten dauerten noch eine weitere Stunde an. Ein Brandermittler der Exekutive konnte die

Brandursache schlussendlich bei der Förderungsschnecke ermitteln.

Im Feuerwehrhaus wurde im Laufe des Vormittags aufgrund der Länge des Einsatzes eine

Verpflegungsstation aufgebaut. Hier konnten vor allem die schwer arbeiteten Atemschutzträger

wieder zu Kräften kommen.

 

In der ersten Phase des Einsatzes waren insgesamt 84 Feuerwehrmänner, 14 Feuerwehrautos und

folgende Feuerwehren im Einsatz:

  •  FF Untergrafendorf
  •  FF Böheimkirchen-Markt
  •  FF Maria Jeutendorf
  •  FF Mechters
  •  FF Weisching
  •  FF Kapelln
  •  FF Außerkasten-Furth
  •  FF St. Pölten-Stadt (Atemluftcontainer)

 

In der zweiten Phase waren das HLFA-2 und das MTF im Einsatz und insgesamt neun unserer

Kameraden im Schichtbetrieb.

 

In der dritten Phase waren 43 Feuerwehrmänner, sieben Feuerwehrautos und folgende Feuerwehren

im Einsatz:

  •  FF Untergrafendorf
  •  FF Weisching
  •  FF Böheimkirchen-Markt
  •  FF Mechters
  •  Polizei

 

Die Feuerwehr Untergrafendorf stellte über den gesamten Einsatzzeitraum hinweg insgesamt 17

Atemschutzgeräteträger.

 

Zu guter Letzt möchten wir uns bei allen Feuerwehren und Kameraden für die gewohnt gute

Zusammenarbeit bedanken!


20. Jänner 2021 Fahrzeugbergung in Untergrafendorf

Unsere Wehr wurde am Mittwoch dem 20. Jänner, per Telefon zu einer Fahrzeugbergung auf die L5076 zwischen Untergrafendorf und Pengersdorf alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort schilderte sich folgende Situation. Ein Fahrzeug sei von der eisig glatten Fahrspur abgekommen und in den angrenzenden Straßengraben gerutscht. Glücklicherweise kam bei diesem Geschehen keine Person zu Schaden. Unsere Aufgabe hierbei war die Bergung mit Hilfe unseres Hilfeleistungsfahrzeug durchzuführen und anschließend die Fahrbahn von sämtlichen Betriebsmittel zu bereinigen. 

Für diesen Einsatz standen zwei unserer Mitglieder für rund eine Stunde mit dem HLF-A 2 im Einsatz.

Eingesetzte Kräfte:
•FF Untergrafendorf
•Polizei
•Straßenmeisterei


Einsatztätigkeiten rund um die zweite Covid- 19 Massentestung in Niederösterreich

 

Unser neulich gewählter Kommandant Dominik Pfeffer wurde vom Katastrophenhilfsdienst bereits zu den ersten Einsätzen des Jahres alarmiert. Es handelt sich bei den Tätigkeiten um Aufträge rund um die zweite Corona Flächentestung in unserem Abschnitt St. Pölten-Ost. Wir übernahmen einerseits den Transport des Testmaterials, aber auch diverser Schutzmaterialien für das Personal und die freiwilligen Helfer in den Gemeinden Böheimkirchen, Kasten und Stössing. Zur weiteren Unterstützung unserer Gemeinde standen zwei unserer Mitglieder während der Testung in Böheimkirchen direkt vor Ort zur Verfügung, um unseren Bürgermeister Johann Hell bei dem reibungslosen Ablauf der Testungen zu unterstützen. Bei diesem Einsatz rückte unser Kommandant Pfeffer selbst, mit Unterstützung des neuernannten Leiter des Verwaltungsdienstes Alexander Heindl aus. Dabei konnten die kürzlich beförderten Kommandofunktionäre bereits erste Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Gemeinde erlangen. Für den Rücktransport der übrig gebliebenen COVID-19 Tests wurde bereits der Einsatzbefehl erteilt, welcher morgen durch unsere Feuerwehr durchgeführt wird.